Erinnerung

Wie ich im Artikel „Happy birthday!“ schon geschrieben hatte, sind alle Beträge zum Thema Präpkurs passwortgeschützt. Schlicht und einfach damit diese Texte über das Präparieren eines Toten auch nur die lesen, die sie wirklich lesen wollen. Das Passwort für alle diese Artikel ist „Anatomie“.

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Geschützt: Große Probleme

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Umzug III – oder: Zuhause ist …

… da wo du WLAN hast. Geht man nach dieser Definition können wir unsere neue Wohnung nun wirklich als Zuhause bezeichnen. Am Dienstag war der Typ von der Telekom da um unseren unseren DSL-Anschluss freizuschalten. Heißt ich bin ab jetzt nicht mehr auf nette Menschen angewiesen, die mir ein Stückchen ihrer Bandbreite abgeben um hier Artikel zu schreiben. 😉

Außerdem kam aber am Dienstag auch endlich unsere Küche, im 2. Versuch. Die drei Mitarbeiter von Hermes tun mir heute noch leid, mussten sie doch zuerst die eine Küche, die ja immer noch schön verpackt in der Wohnung stand aus dem 3. OG runtertragen, um dann die neue Küche wieder heil von unten nach oben zu schleppen. Als ich dann den ersten Karton öffnete kam in mir ein bisschen die Angst auf, was wäre denn, wenn noch einmal die falsche Küche geliefert worden wäre? Nochmal 2 bis 3 Wochen mit improvisierter Camping-Küche? Aber zum Glück kamen beim Öffnen der Packungen definitiv anthrazit- und nussbaumfarbene Teile zum Vorschein. Inzwischen sind alle Küchenmöbel aufgebaut, die Elektrogeräte angeschlossen, bloß steht noch nicht alles ganz am richtigen Platz. Aber das wird … heute Abend.

Happy Birthday!

Happy birthday to you,
happy birthday to you,
happy birthday, happy birthday,
happy birthday to you!

Heute hat jemand Geburtstag. Dieser Jemand ist allerdings kein Mensch, sondern mein Blog. Der Kittelträger wird heute ein Jahr alt. Am 14. Oktober 2013 hatte ich meinen ersten Artikel „Am Schreibtisch, vor dem Laptop“ gepostet, nachdem ich gerade an meinem ersten Tag als Medizinstudent von der Uni nach Hause gekommen war.

Heute, ein Jahr später, sitze ich in der Anatomischen Lehrsammlung meiner Uni, rechts neben mir liegt das Skript zum Präp-Kurs, dass ich gerade bei der Anmeldung zusammen mit meiner Spindschlüssel und dem grünen Arbeitskittel erhalten habe. Das Skript, rund 100 Seiten dick, enthält hinten den Lernzielkatalog für die fünf Testate, die im Laufe dieses 3. Semesters im Präp-Kurs bestanden werden müssen. Das erste, mündliche Testat zum Thema „dorsale Rumpfwand und untere Extremität“ steht bereits in weniger als einem Monat an. In den weiteren vier Testaten werden „ventrale Rumpfwand und obere Extremität“, „Brustsitus, Bauchsitus und Becken“, „Hals, Kopf und Sinnesorgane“ und „ZNS (Gehirn/Rückenmark)“ geprüft. Der Lernzielkatalog von insgesamt 55 Seiten ist wirklich stattlich.

Morgen beginnt der Kurs mit dem ersten Kurstag. Es erwartet uns Drittsemester zunächst die Inspektion des Körperspenders und das Abpräparieren der Haut. Ich werde mich in den nächsten Wochen immer mal wieder zum Thema Präp-Kurs melden.


Da aber Berichte über das Präparieren eines Körperspenders vielleicht nicht jedermanns Sache ist, werden alle Beträge zum diesem Thema passwortgeschützt sein. Das Passwort für alle kommenden Präp-Kurs-Beträge wird „Anatomie“ sein. 


Umzug II

Gestern war ein Tag zum Aus-der-Erinnerung-Streichen.

Für unsere Wohnung hatten wir bei einem durchaus bekannten Versandhaus eine kleine Einbau-Küchenzeile, komplett mit Elektro-Geräten, bestellt, die es in zwei Ausführungen gibt: in nussholz-anthrazit und in weiß. Wir hatten uns für die etwas teurere nussholz-anthrazitfarbene Küche entschieden. Nach den rund zwei Wochen Lieferzeit sollte sie dann gestern endlich geliefert werden. Wurde sie auch, allerdings kamen mir beim Öffnen des ersten Kartons lauter weiße Bauteile entgegen. Die größte anzunehmende Katastrophe war geschehen: das Versandhaus hatte zwar die richtige Küche, aber in der völlig falschen Ausführung geliefert. Nach mehrmaligem Hin- und Hertelefonieren mit dem Kundenservice des Versandhauses stellte sich auch tatsächlich heraus: Wir hatten die richtige Küche bestellt, der Fehler lag nicht bei uns. Wie erleichternd diese Gewissheit auch war, steht jetzt dennoch eine falsche Küche, fein säuberlich verpackt in unserer Wohnung mit der wir nichts anfangen können und die zu allem Überdruss noch nicht einmal vollständig geliefert worden war: Das Paket mit der Spüle war wohl im LKW der Spedition liegen geblieben.

Uns bleibt jetzt nichts anderes übrig, als noch einmal zwei Wochen zu warten, bis die neue Küche – dann hoffentlich die richtige und auch vollständig – geliefert wird und die alte, falsche wieder abgeholt wird.