Chemie

Vorlesung:
Die Chemie-Vorlesung ist wahrscheinlich die am schlechtesten besuchte Vorlesung des ersten Semesters, wenn nicht sogar der gesamten Vorklinik. Der Inhalt wird ziemlich verwirrend und nur wenig strukturiert vorgetragten, sodass man eigentlich gar nicht weiß, was man überhaupt mitschreiben soll – was zwangsläufig in Candy-Crush-Saga-Extasen endet. Im Nachhinein betrachtet verstehe ich heute noch nicht so ganz, was mich eigentlich jede Woche vier Stunden in diese Vorlesung getrieben hat.

Praktikum:
Was die Vorlesung nicht bietet, muss das Chemie-Praktikum ausgleichen, wobei der Erfolg dabei sehr vom jeweiligen Tutor abhängt. Eingeteilt in Gruppen zu je acht Studenten führt man an den wöchentlich stattfindenden, insgesamt zehn dreistündigen Versuchstagen rund 60 Versuche durch, mal mehr mal weniger erfolgreich („eigentlich hätte da jetzt … passieren sollen, dann erklär ich euch den Versuch halt an der Tafel“). Zwei Drittel der Versuche befasst sich mit der anorganischen Chemie, das letzte Drittel mit der organischen Chemie (Alkane, Alkene, Alkine, Alkohole, Aldehyde, Amine, Aromaten etc. zeichnen bis zum Abwinken). Dementsprechend werden auch drei über das Semester verteilte Teilklausuren geschrieben, zwei zur Anorganik, eine zur Organik.

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